„Immer wieder wird uns mitgeteilt, dass Menschen per Telefon kontaktiert werden, um eine Spende für Krebspatienten zu erbitten“, schreibt der Dachverband für Soziales und Gesundheit in einer Aussendung am Montag. Er weist darauf hin, dass diese telefonischen Spendenaufrufe weder von der Südtiroler Krebshilfe und auch nicht von der Liga zur Krebsbekämpfung (LILT) kommen.„Die beiden größten Südtiroler Krebshilfe-Organisationen haben damit nichts zu tun. Leider werden sie aber immer wieder mit solchen undurchsichtigen Aktionen in Verbindung gebracht oder verwechselt“, heißt es in der Pressemitteilung. Sowohl die Südtiroler Krebshilfe als auch die Liga zur Krebsbekämpfung (LILT) distanzierten sich ausdrücklich von telefonischen Spendensammlungen.Grundsätzlich gelte: „Wer telefonisch um eine Spende gebeten wird, sollte sich nicht zu Spenden drängen lassen und auf jeden Fall weitere Abklärungen treffen“, weiß der Dachverband.So geht „Sicher Spenden“Der Dachverband rät: „Verlangen Sie einen Einzahlungsschein, den aktuellen Jahresbericht und die revidierte Jahresrechnung der Organisation. Achten Sie auf das Sicher-Spenden-Gütesiegel auf den Unterlagen oder machen Sie sich selber ein Bild davon, ob die Organisation transparent informiert und ihre Mittel gewissenhaft einsetzt. Mit einem Anruf bei den Krebshilfe-Organisationen kann im Zweifelsfall geklärt werden, ob gegenwärtig tatsächlich in einer telefonischen Sammelaktion um Spenden gebeten wird.“