Donnerstag, 17. Mai 2018

Adan starb an einer Fettembolie

Der 13-jährige Adan Hussein ist infolge einer massiven Fettembolie gestorben. Das erklärten am Mittwoch die Amtsgutachter beim Beweissicherungsverfahren am Bozner Landesgericht.

Nun steht fest, woran der 13-jährige Adan gestorben ist.
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Nun steht fest, woran der 13-jährige Adan gestorben ist.

Ein Röntgenbild habe eine Verschlechterung des Zustandes von Adans Lunge gezeigt. Ob eine unterstützende Therapie sein Leben gerettet hätte, muss jetzt geklärt werden. Im Zusammenhang mit dem Tod des 13-Jährigen wurden 10 Ärzte ins Ermittlungsregister eingetragen.

Der 13-jährige Adan aus dem Irak war mit seinen Eltern und 2 Geschwistern Anfang Oktober vorigen Jahres von Schweden nach Bozen gelangt. Adan litt an einer Muskeldystrophie. Bei einem Sturz aus dem Rollstuhl hatte er sich beide Oberschenkel gebrochen. Am 6. Oktober wurde er ins Bozner Spital gebracht, wo die Brüche versorgt wurden.

Da Adan auch an Atemproblemen litt, wurde sein Brustkorb geröntgt. Das zweite Röntgenbild, das im Abstand von einigen Stunden zum ersten von seiner Lunge gemacht wurde, soll den Gutachtern zufolge eine Verschlechterung angezeigt haben – was der Arzt auch angemerkt habe. Adan wurde wieder auf die Intensivstation gebracht, am 7. Oktober starb der 13-Jährige.

rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol