Mittwoch, 30. September 2015

Aderlass bei den Hausärzten: bis zu 2000 Euro weniger

Mit dem neuen Integrationsvertrag, der seit 1. August in Kraft ist, haben die Hausärzte bis zu 2000 Euro weniger im Monat verdient. Nun wurde Sanitätslandesrätin Martha Stocker ein Ultimatum gestellt.

Weniger in der Honorartüte haben die Hausärzte.
Badge Local
Weniger in der Honorartüte haben die Hausärzte. - Foto: © shutterstock

Es sind schlechte Zeiten für Hausärzte. So zumindest sehen es die Allgemeinmediziner und poltern zusammen mit den Gewerkschaften in der Mittwochsausgabe des Tagblattes "Dolomiten"

Der Grund: Der neue Integrationsvertrag des Landes zum gesamtstaatlichen Kollektivvertrag der Hausärzte zeigt nämlich unliebsame Überraschungen. Er hat durchschnittliche Honorarkürzungen von zehn Prozent zur Folge.

Am 8. Oktober trifft sich der Hausärzte-Landesbeirat. "Wenn bis dahin nicht wieder alles in Ordnung gebracht wird, dann antworten wir mit Protestaktionen", heißt es im Ultimatum der Gewerkschaften an die Landesrätin. 

stol/lu

stol