Montag, 27. April 2020

Adria-Strandbäder planen elektronisches Armband

Die Betreiber der Strandbäder in Italien rüsten sich für eine komplizierte Sommersaison infolge der Coronakrise. So wollen die Strandbad-Betreiber in der Region Friaul Julisch-Venetien elektronische Armbänder für ihre Besucher einführen.

Wann die Strandbäder in Italien wieder öffnen steht noch nicht fest.
Wann die Strandbäder in Italien wieder öffnen steht noch nicht fest. - Foto: © shutterstock
Das wasserfeste Armband aus Silikon soll bei der Regelung des Zugangs zu den Stränden helfen. Damit könnte man auch den Eintritt und andere Dienstleistungen am Strand bezahlen.

Ein ausreichender Abstand soll zwischen den Sonnenschirmen strikt eingehalten werden, sagte der Tourismusbeauftragte der Region Friaul Julisch-Venetien, Sergio Emidio Bini, laut lokalen Medien. Zwischen den Liegestühlen könnten auch Plexiglas-Barrieren aufgestellt werden. Mit solchen Mitteln will man die Ansteckungsgefahr bannen. Zudem sollen strenge Disinfizierungsmaßnahmen ergriffen werden. Bargeldzahlungen will man eher vermeiden, dafür werden elektronische Zahlungssysteme gefördert.

Das Personal soll strikt auf die Einhaltung der Regeln achten. „Die Badeanstalten wollen ihren Teil im Kampf gegen die Ansteckung erfüllen“, sagte Bini. Die Hoffnung sei, dass bald Urlauber wieder die Adria-Strände zwischen Triest und Lignano Sabbiadoro besuchen können.

Noch unklar ist, wann die Badeanstalten wieder öffnen dürfen. Die Regierung in Rom hebt zwar ab dem 4. Mai eine Reihe von Beschränkungen auf, allerdings weniger als sich die Italiener erhofft hatten. So erlaubt die Regierung etwa wieder mehr Sport im Freien und mehr Bewegungsmöglichkeiten in der eigenen Region. Auch die Wirtschaft soll in mehreren Etappen starten. Italiens Schulen bleiben aber bis zu den Sommerferien geschlossen, sie öffnen erst im September wieder. Für eine Wiedereröffnung der Badeanstalten gab es vorerst keine Angaben.

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apa/zor

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