Das Projekt, das sich „Home Care Premium 2011“ nennt, findet im Sommer in Südtirol zum ersten Mal statt. Finanziert werden die Betreuer vom Rentenversicherungsinstitut der öffentlich Bediensteten INPDAP und dem Landesamt für Menschen mit Behinderung.Für Eltern behinderter Kinder sei es in der Ferienzeit besonders schwierig, eine angemessene Betreuung zu finden, unterstreicht der AEB.Andererseits gebe es südtirolweit zahlreiche Freizeitangebote, die auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen wahrnehmen könnten – vorausgesetzt sie hätten einen passenden Begleiter.Neun Assistenten habe nun der AEB neun Südtiroler Schwerbehinderten vermittelt, so Elisabeth Zöschg, die Geschäftsführerin des AEB.Von der letzten Juni-Woche bis Ende September würden sich diese bemühen, den Behinderten zur Seite zu stehen – insgesamt 27 Tage, zu je sechs Stunden.„Die erste Woche verbringen die neun Teams auf dem Ferienhof Masatsch in Oberplanitzing“, erklärt Zöschg weiter. „Dort können sie schwimmen, reiten, Ausflüge machen oder auch malen.“Nach dieser Woche kümmere sich jeder Begleiter individuell um den behinderten Menschen: Zusammen mit der Familie des Behinderten plane er den Sommer.„Die Person mit Behinderung und ihr Begleiter können zusammen ins Kino gehen, Eis essen oder auch in die Disco. Der Begleiter könnte den Behinderten auch in den Urlaub begleiten“, erklärt Zöschg.Das Wichtigste am Projekt sei es, dass die Behinderten sozial integriert werden, „unter die Leute kommen“, so die Geschäftsführerin. „Zuhause Mensch-ärgere-dich-spielen sollen die Teams nicht.“Der AEB hoffe, dass das Projekt auch in den kommenden Jahren stattfinden könne – auch in einem etwas größeren Format.stol