Samstag, 08. Juni 2019

AED-Säulen: Jeder kann Leben retten

Im Notfall nichts zu tun, das ist der größte Fehler, den man überhaupt machen kann: Denn schon das Absetzen eines Notrufs über die einheitliche Notrufnummer 112 trägt dazu bei, Leben zu retten.

Das Projekt Frühdefibrillationssäulen ist in Zusammenabeit mit dem Weißen Kreuz entstanden. - Foto: fm
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Das Projekt Frühdefibrillationssäulen ist in Zusammenabeit mit dem Weißen Kreuz entstanden. - Foto: fm

Aber auch mit gezielten Maßnahmen kann man wirksam helfen: beispielsweise mit der Stabilen Seitenlage, wenn eine Person bewusstlos ist, oder mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung an einem Patienten ohne Lebenszeichen. Hier setzt dann auch das Projekt Frühdefibrillationssäulen an, das im Weißen Kreuz in Zusammenarbeit mit den Gemeinden entstanden ist.

Um die Rettungskette zu verbessern, wurden bereits in 26 Südtiroler Gemeinden 50 sogenannte AED-Säulen mit öffentlich zugänglichen, halbautomatischen Defibrillatoren in Betrieb genommen – Tendenz steigend.

Das Anwenden eines solchen Defibrillators am Patienten steigert die Überlebenschance eines Patienten nachweislich signifikant. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Betroffene den Kreislaufstillstand ohne Folgeschäden überlebt.

In das Projekt eingeklinkt haben sich aber auch andere Partner: So hat der mehr als 50 Jahre alte Rettungsverein mit den jeweiligen Gesellschaften in 6 Skigebieten bereits 10 AED-Säulen errichtet. Und dank der Zusammenarbeit mit der Brennerautobahn AG gibt es zwischen Brenner und Modena 24 AED-Säulen, die an verschiedenen Raststätten bereitstehen.

D/fm

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stol