Dienstag, 01. September 2020

Älteste Eiche der Welt ist 1000 Jahre alt und wächst in Kalabrien

Die älteste Eiche der Welt ist fast 1000 Jahre alt und wächst im süditalienischen Kalabrien. Botaniker des Naturschutzparks Aspromonte in Kalabrien haben fünf Eichen entdeckt, deren Alter zwischen 570 und 934 Jahren liegt, geht aus einer wissenschaftlichen Studie hervor, die vom Fachmagazin „Ecology“ veröffentlicht wurde.

Bisher gingen Botaniker davon aus, dass die Lebenszeit von Eichen in wärmeren Ländern maximal 300 Jahre betragen würde. (Symbolbild)
Bisher gingen Botaniker davon aus, dass die Lebenszeit von Eichen in wärmeren Ländern maximal 300 Jahre betragen würde. (Symbolbild) - Foto: © shutterstock
Die älteste Eiche wurde „Demetra“ genannt. Ihr Alter wurde mit der Radiokarbonmethode gemessen. Bisher gingen Botaniker davon aus, dass die Lebenszeit von Eichen in wärmeren Ländern maximal 300 Jahre betragen würde. Der Naturschutzpark Aspromonte im südlichsten Teil des europäischen Mittelmeerraums ist wegen seiner Biovielfalt bekannt.

„Diese langlebigen Bäume sind Zeugen unserer Vergangenheit. Die Geschichte unseres Klimas ist in ihren Ringen eingeprägt. Wir sind der Ansicht, dass 'Demetra' uns noch viele Informationen liefern wird“, berichtete das Team, das die Untersuchungen durchgeführt hat.

apa

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