Donnerstag, 21. Mai 2020

Ärger wegen überfüllter Strände in England

Zahlreiche Strände in Großbritannien waren auch am Donnerstag trotz der Coronakrise überfüllt. Das schöne Wetter hatte Ausflügler vor allem an die südenglische Küste, etwa nach Bournemouth, gelockt.

Strandleben in Süd-England trotz Corona.
Strandleben in Süd-England trotz Corona. - Foto: © APA/afp / GLYN KIRK
Die britische Regierung erlaubt inzwischen Tagesausflüge in England, fordert aber die Einhaltung des Zwei-Meter-Abstands von Personen, die nicht in einem Haushalt leben.

„Hunderte sterben jeden Tag, und die Leute denken hier, sie können ihren Spaß am Strand haben“, schimpfte ein Spaziergänger in Southend östlich von London. In Cornwall an der südwestlichen Spitze Englands übernachteten Menschen in ihren Wohnmobilen, obwohl dies nicht erlaubt war. Hotels, aber auch viele öffentliche Parkplätze und Toiletten sind noch geschlossen. Einheimische befürchten, dass sich das Coronavirus durch Tagesausflügler wieder stark ausbreiten könnte.

Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland fahren einen eigenen, strikteren Kurs im Kampf gegen die Pandemie.

apa/dpa

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