Das Land kann mit 14 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds (PNRR) die Wasserstoffproduktion in aufgelassenen Industriegebieten fördern – wie zugeschnitten auf das Ex-Solland-Gelände in Sinich. Denkste. <BR /><BR />„Eine interessante Geschichte, aber es ist unmöglich, die geforderte Dokumentenflut in 3 Wochen zu liefern“, sagt Andreas Auer von der AL-Invest, Besitzerin der Ex-Solland Silicon.<BR /><BR />EU, italienischer Staat und Südtirol wollen die Basisinfrastrukturen für Produktion und Vertrieb von alternativen Kraftstoffen, darunter auch Wasserstoff, forcieren. Im August 2022 genehmigte die Landesregierung das Projekt „Grüner Brenner-Korridor“ für die Erzeugung von Wasserstoff auch für den Verkehrssektor. <BR /><BR />Eine Vereinbarung zwischen dem Ministerium für den ökologischen Übergang und dem Landesmobilitätsressort sichert dem Land 14 Millionen Euro aus dem PNRR-Fonds. Dazu müssen aber bis 31. März Areale ausfindig gemacht und Projekte für deren Wiederverwendung entwickelt werden. Bis zum 30. Juni müssen die Projekte von einer Bewertungskommission der Landesverwaltung genehmigt werden.<BR /><BR /><embed id="dtext86-58476396_quote" /><BR /><BR /> „Eine interessante Geschichte, wenn der Staat solche Wasserstoff-Produktionsanlagen auf aufgelassenen Industriearealen fördert. Zudem hätten wir große Flächen für Fotovoltaik-Anlagen, denn mindestens 20 Prozent der Produktion müsste mittels erneuerbaren Energien erfolgen. Es müssten in unseren Augen sogar mehr wie 20 Prozent sein, um wirtschaftlich gut zu arbeiten. Aber die engen zeitlichen Vorgaben sind ein Unding“, unterstreicht Auer. <BR /><BR />„Die Kriterien sind vor rund 10 Tagen herausgekommen. Wir haben die Vorgaben durchgecheckt. Nachdem wir alle Dokumenten-Anforderungen gesehen, gelesen und gecheckt haben, müssen wir leider feststellen, dass wir nicht imstande sind in diesen wenigen Wochen die Dokumenten-Flut zu liefern“, stellt Auer ernüchtert fest. Ein Beispiel für die geforderten Dokumente: Der dazugehörige Businessplan muss von der Bank gutgeheißen werden. „Das ist in 3 Wochen nicht möglich“, sagt Auer.<BR /><BR />Er hoffe, dass andere Private diese geforderten Unterlagen liefern könne. „Ich hoffe, dass diese Anforderungen jemand anderer stemmen kann, denn sonst geht das Geld zurück an den Staat“, sagt Auer. Die Grünen hatten gestern in einer Aussendung auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. „Sie kommen damit auch etwas spät“, sagt Auer.<BR />