Samstag, 16. Januar 2016

Ärzte verlangen 20 Millionen € mehr

Dieser Tage werden beim Generaldirektor der Landesverwaltung, Hanspeter Staffler, die Ärztegewerkschaften anklopfen. Deren Kollektivvertrag trägt eine dicke Staubschicht, denn der wirtschaftliche Teil ist seit 2009 verfallen, und der Teil mit den Arbeitsbestimmungen ist gar 12 Jahre alt. Erster Kostenvoranschlag der Ärzte: 20 Millionen Euro zusätzlich.

Symbolbild.
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Symbolbild. - Foto: © shutterstock

„Wir nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass das Land 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat, um 100 zusätzliche Ärzte einzustellen. Wobei  es nicht einfach sein wird, zweisprachige Ärzte zu finden“, sagt Dr. Paolo Bernardi, Vizevorsitzender der Ärztegewerkschaft Anaao/VLK. 

„Gleichsam ist es genauso wichtig, dass der Kollektivvertrag erneuert wird, damit nicht die erfahrenen, diensttuenden Ärzte das Weite suchen“, so Bernardi weiter.

"Viele Problematiken können gelöst werden"

Mit einem neuen Kollektivvertrag könnten „viele  Problematiken des alten Vertrages gelöst werden“, meint Dr. Ivano Simioni, Vorsitzender der stärksten Ärztegewerkschaft BSK/VSK.   Es sei schwierig, zu quantifizieren, mit wie viel Geld mehr der neue Kollektivvertrag bestückt werden müsse.

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Den gesamten Bericht und weitere Wortmeldungen zum Kollektivvertrag der Ärzte lesen Sie in der Wochenendausgabe der "Dolomiten".

stol/lu

stol