Wegen der Verzögerungen mussten Reisende allerdings weiterhin mit Verspätungen und Nachholbedarf bei den zuvor ausgefallenen Verbindungen rechnen. Die Betreibergesellschaft des Flughafens SAC hatte die Einschränkungen wegen der vom Ätna ausgestoßenen Aschewolke verlängert. Betroffen war der südwestliche Luftraumsektor. Wegen stabiler Windverhältnisse blieb die Aschewolke in einem Bereich, der den Flugverkehr beeinträchtigte.<BR /><BR />Am Flughafen bildeten sich zeitweise lange Warteschlangen. Reisende berichteten von wiederholten Änderungen und fehlenden Informationen. Besonders in der Hochsaison sorgt die Situation für erhebliche Probleme, da derzeit zahlreiche Touristen auf Sizilien unterwegs sind. Einige Passagiere schilderten in sozialen Netzwerken lange und komplizierte Rückreisen. Die Flughafenbetreiber forderten Passagiere auf, vor der Fahrt zum Flughafen den Status ihres Fluges bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu überprüfen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1345080_image" /></div> <BR />Unterdessen setzte sich die vulkanische Aktivität des Ätna fort. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) hat sich auf rund 2550 Metern Höhe eine neue Eruptionsöffnung gebildet. Auch der Vulkan Stromboli ist derzeit aktiv. Dort nahm der Lavaüberlauf aus dem Zentralkrater zu. Nach Angaben der Vulkanologen stehen die beiden vulkanischen Aktivitäten jedoch nicht miteinander in Verbindung.