Warum ein Flugzeug in so einem Fall nicht starten kann, erklärt Alex Spinato, General Director Aviation & Operation bei Sky Alps. Das Problem ist nämlich nicht die Sicht.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1057905_image" /></div> <BR /><BR />Gefährlich für die Flugzeuge ist hingegen die Vulkanasche. „Die Vulkanasche kann im schlimmsten Fall zu einem Ausfall der Motoren führen“, erklärt Spinato.<BR /><BR />Die Passagiere der Maschine, die in der Früh von Bozen nach Catania geflogen waren, hatten mehr Glück: Ihre Maschine konnte noch ganz normal in Catania landen und sie selbst ohne Probleme und Verzögerungen das Flugzeug verlassen. <BR /><BR />Danach wurde plötzlich der Ätna wieder aktiv. Der Flugplatz von Catania musste den Flugbetrieb vorübergehend einstellen. Betroffen davon waren auch über 70 Passagiere von Sky Alps mit geplantem Abflug um 11.30 Uhr in Catania. Sie mussten in der Maschine warten – und hoffen, dass sich der Vulkan bald wieder beruhigt. Gegen 13.30 Uhr war es dann endlich soweit – die Dash-Maschine konnte abheben. <h3> Auch am 5. Juli wurde der Flugbetrieb unterbrochen</h3>Es ist nicht das erste Mal heuer, dass in Catania der Flugbetrieb wegen des Ätna unterbrochen werden muss: Am 5. Juli musste der Flugplatz schließen, die Start- und Landebahn war mit Vulkanasche verschmutzt worden, viele Flüge mussten auf andere Flughäfen auf Sizilien umgeleitet werden.<h3> 1982 kam eine Boeing wegen Vulkan fast zum Absturz</h3>Vulkanasche kann – je nach Menge – zu einer großen Gefahr für ein Flugzeug werden: Bereits bei geringen Mengen kann es zu ernsthaften Schäden bei den Motoren kommen, erklärt Spinato, der selbst auch Pilot ist. Bei großen Mengen hingegen können sich die Motoren sogar abschalten. So war eine Boeing 747 der British Airways1982 in Indonesien bei einem Flug nachts in Vulkanasche geraten, die von der Eruption des Vulkans Gunung Galunggung stammte. Alle 4 Triebwerke fielen aus, nach einem längeren Gleitflug gelang es, die Triebwerke wieder zu starten und mit 3 Triebwerken notzulanden. Alle 263 Insassen überlebten.