„Wir sitzen Sinne alle in gleichen Boot. Unsere Welt leidet heutzutage unter großen gesellschaftlichen Spaltungen, bedingt durch Corona Pandemie, Kriege wie z. B in der Ukraine seit 2014 wo jeden Tag Soldaten an die Front geschickt werden. Jeden Tag sterben viele Menschen, obwohl wir nicht in kriegsänlichen Zuständen leben. Wir können die Leute nicht aussperren, sie sind keine Tiere. Menschen lieben Freiheit und haben ein Recht darauf. Die Podiumsdiskussion mit unserem Bürgermeister war deshalb sehr wichtig und interessant. Die Schüler haben besser verstanden, wie so wir Menschen nicht diskriminieren sollen und sollten“, sagt der Verantwortliche für das Projekt Prof. Dr. Vasyl Demchuk. <BR /><BR /> Zu Beginn sprach Alidad Shiri, über seine abenteuerliche und gefährliche Flucht aus Afghanistan und seine gute Aufnahme in Südtirol, sowie über seine Bestrebungen zu studieren und das Doktorat in Psychologie zu erlangen.<BR /><BR />Der Schuldirektor Peter Prieth lobte den Einsatz dieses Jugendlichen, der mit der überarbeiteten Ausgabe seines Buches „Via dalla pazza guerra“ von seiner gefährlichen und entbehrungsreichen Flucht erzählte, bis er endlich im Kinderdorf in Meran landete und von dort aus die öffentlichen Schule besuchen konnte.<BR /><BR />Dr. Renzo Caramaschi, der Bozner Bürgermeister, betonte, was die Stadt Bozen schon alles für die Flüchtlinge geleistet habe, dass es aber ein Zusammenarbeiten der verschiedenen Vereine brauche und dass die Stadt das Flüchtlingsproblem nicht allein lösen könne. <BR /><BR />„Das geht uns alle an. Wir müssen mehr auf unsere Werte achten. Alle Gemeinden Südtirols müssten zusammenhelfen, um diese Notsituation zu bewältigen“, meinte der Bürgermeister. <BR /><BR />Margret Bergmann berichteten von ihrem 20-jährigen, intensiven Einsatz für Afghanistan, für die Flüchtlinge, von der Wissbegier der Kinder und Jugendlichen, die alle auf ein besseres „Morgen“ hoffen. Dabei scheuten sie keine Gefahr, und keine stundenlangen Wegstrecken, um in die Schule zu kommen. <BR /><BR /><BR /><BR />