Mittwoch, 28. Juli 2021

Afghanistan-Flüchtling Ali Zada als Friedensbotschafterin

Die aus Afghanistan geflüchtete Ali Zada hat bei den Olympischen Spielen teilgenommen. Sie belegte im Radrennsport den letzten Platz, brachte jedoch eine Botschaft mit.

Afghanistan-Flüchtling Ali Zada belegte beim olympischen Einzelzeitfahren den letzten Platz.
Afghanistan-Flüchtling Ali Zada belegte beim olympischen Einzelzeitfahren den letzten Platz. - Foto: © APA/afp / INA FASSBENDER
Ihr Ergebnis war Masomah Ali Zada gar nicht so wichtig. „Allein, dass ich hier bin, ist eine Botschaft von Hoffnung und Frieden. Und diese möchte ich verbreiten“, sagte die Afghanin.

Ali Zada war beim olympischen Einzelzeitfahren als Mitglied des Flüchtlingsteams gestartet. Die 25-Jährige wurde erwartungsgemäß Letzte und war dabei fast 14 Minuten langsamer als Olympiasiegerin Annemiek van Vleuten.

Als Teenager hatte sie in Afghanistan mit dem Radsport begonnen und viel Ablehnung erfahren.

„Die Leute haben einfach nicht verstanden, was ich da mache. Hier bin ich unter anderen Athleten und fühle mich ganz normal“, berichtete sie.

apa