Die Landesagentur für die Vertragsverhandlungen hatte die repräsentativsten Gewerkschaftsorganisationen am 7. Mai zur Vorunterzeichnung des Entwurfes eingeladen.Die Fachgewerkschaft Öffentlich Bedienstete (ÖB/FP) im AGB/CGIL habe jedoch erklärt, den Vertragsentwurf vorläufig nicht zu unterzeichnen, da sich der Großteil der Mitgliederversammlung des Lehrpersonals Großteil gegen die Vorunterzeichnung ausgesprochen habe. 2100 Lehrpersonen betroffen Da der Vertragsentwurf über 2100 Lehrpersonen betrifft, die in 47 Landesschulen (deutsche, italienische und ladinische Berufs- und Musikschulen) arbeiten, habe die ÖB/FP beschlossen, das gesamte Lehrpersonal noch einmal über ein Referendum zu befragen. Das Referendum wird ab nächster Woche in allen Schulen abgehalten. Jede Lehrperson kann sich dafür oder dagegen aussprechen. „Diese Vorgangsweise ist transparent und demokratisch und erfordert nun eine schnelle Organisation“, so die ÖB/FP auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Dauer der Unterrichtseinheiten Knackpunkt Die Knackpunkte bestehen nach wie vor im Unbehagen der Lehrerschaft gegenüber der Dauer der Unterrichtseinheiten, die allerdings im Vertragsentwurf nicht festgehalten ist.Wohl ist im Vertragsentwurf die Anerkennung aller Tätigkeiten mit den Schülern als Unterrichtszeit enthalten, ein nicht unwichtiges Detail.Die getroffenen Kompromisse hätten nun in diesem Vertragsentwurf Niederschlag gefunden, der nun noch einmal der Gesamtheit des Lehrpersonals der Berufs- und Musikschulen zur Wahl unterbreitet wird. „Dieses Ergebnis wird für die Unterzeichnung oder nicht Unterzeichnung des Vertragsentwurfes von Seiten der ÖB/FP im AGB/CGIL ausschlaggebend sein“, so die Fachgewerkschaft.