Bürgermeisterin Katharina Zeller hat Stadtpolizei, Staatspolizei und Quästor Giuseppe Ferrari kontaktiert und verlangt, dass hart durchgegriffen wird. <BR /><BR />„Offensichtlich handelt es sich um Jugendliche, die sich im Stadtzentrum treffen, um Leute zu terrorisieren. Die Situation ist kritisch“, sagt Bürgermeisterin Zeller. Diese Jugendlichen seien in den vergangenen Wochen bereits auffällig geworden. Ersten Informationen zufolge handle es sich um Minderjährige, die im Meraner Raum leben. Auch Zeller hat das Video bekommen, das die Schlägerei Samstagnacht in der Sparkassenstraße zeigt. <BR /><BR />„Unsere Stadtpolizei war zwar vor Ort, aber die Beteiligten sind geflüchtet. Opfer der Gruppe sind meist Gleichaltrige oder insgesamt Schwächere“, sagt sie. Gut sei aber, dass die Videokameras im Umfeld die Schlägerei aufgezeichnet habe, anhand dieser seien die jungen Leute gut erkennbar. Demnach seien einige dieser Bande den Ordnungskräften sogar bereits bekannt. <BR /><BR /> <video-jw video-id="tmvtTmpj"></video-jw> <BR /><BR />„Die Aufnahmen sind eine große Hilfe beim Rekonstruieren der Gewalttat und bei der Identifizierung der Täter. Und wir werden das Netz an Videoüberwachung potenzieren, dort wo es Lücken gibt“, kündigt die Bürgermeisterin an. Bereits am vergangenen Freitag sei es zu einer schweren Körperverletzung gekommen.<BR /><BR />„Ich habe jedenfalls Staatspolizei und den Quästor informiert und verlangt, dass hart durchgegriffen wird. Quästor Giuseppe Ferrari hat bereits Kontrollen angeordnet“, sagt Zeller. Sie werde auch die Jugendstaatsanwaltschaft einschalten, die Sozialdienste seien bereits aktiviert. Mit dem Gewaltvorfall zu Fasching, bei dem ein junger Mann schwer verletzt wurde, hätte diese Gruppe nichts zu tun.