Nach Angaben von Angehörigen will die französische Justiz ausschließlich identifizierbare Leichen in einigermaßen gutem Zustand an die Wasseroberfläche holen. Zu entstellte Überreste sollten aus Respekt vor der Würde der Opfer auf dem Meeresboden bleiben.Die Justiz bestätigte die Angaben am Mittwoch zunächst nicht. 228 Menschen, darunter Georg Lercher (34) und Alexander Paulitsch (35) aus Innichen sowie Georg Martiner (25) aus St. Ulrich, waren bei der Katastrophe in der Nacht zum 1. Juni 2009 gestorben.Die Flugunfallermittler wollen am Donnerstag bei Paris über den bisherigen Verlauf der Bergungsarbeiten mehr als 1.000 Kilometer vor der brasilianischen Küste berichten. Bisher wurden zwei Opfer an die Wasseroberfläche geholt. Die Tauchroboter-Suchaktion in rund 4.000 Metern unter dem Meeresspiegel soll vor allem der Aufklärung der Katastrophe dienen. Das Unglück ist bis heute vollkommen rätselhaft. Das Trümmerfeld war erst Anfang April nach mehreren erfolglosen Suchaktionen entdeckt worden. Die bereits geborgenen Flugschreiber sollen an diesem Donnerstag bei der Luftfahrtermittlungsbehörde (BEA) zur Auswertung eintreffen. apa/dpa