Samstag, 10. Januar 2015

Airasia – Weiter keine Spur von Blackboxen

Ein Teil des Flugzeughecks der in Indonesien abgestürzten AirAsia-Maschine ist aus der Javasee geborgen worden. Dennoch weiterhin keine Spur von den Blackboxen.

Foto: © APA/EPA

Bilder zeigten das Wrackteil mit dem weiß-roten Logo der Fluggesellschaft auf einem Spezialschiff. Experten hatten das Heck mit Seilen angehoben, Luftkissen darunter angebracht und das Wrackteil so aus dem rund 30 Meter tiefen Wasser gehoben. Es wurde auf das Rettungsschiff „Crest Onyx“ gehievt.

Die Flugschreiber wurden darin aber nicht gefunden.

„Wir haben das Heckteil in dem Zustand geborgen, in dem es auf dem Meeresgrund gefunden wurde“, sagte der indonesische Armeechef Moeldoko in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Laut Suryadi Supriyadi von der Such- und Rettungsbehörde wird das Wrack nun zum Küstenort Pangkalan Bun gebracht. Dort wird es untersucht, um Anhaltspunkte für die Unglücksursache zu finden.

Daneben werde ein neuer Plan ausgearbeitet, um den Rumpf des Flugzeugs aufzuspüren. Darin vermutet man die meisten der Opfer. Bisher wurden 48 Leichen geborgen, 29 von ihnen wurden bis Samstag identifiziert.

Von den Flugschreiber fehlte jede Spur. Marinetaucher sollen nun weiter nach ihnen suchen. Am Freitag hatte ein Marineschiff ein Ping-Signal in der Nähe der Fundstelle des Hecks aufgefangen.

Die Blackboxen fanden die Taucher aber nicht.

apa/dpa

stol