Montag, 13. April 2015

Aiut Alpin: 414 Einsätze in Wintersaison 2015

Der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites hat am Montag, seine Wintertätigkeit für 2014/2015 eingestellt.

Foto: Aiut Alpin Dolomites
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Foto: Aiut Alpin Dolomites

Seit 6. Dezember 2014 waren täglich ein Pilot, ein Windenmann, ein Notarzt, ein Bergretter, eine Lawinenhundestaffel und ein Hubschraubertechniker im Einsatz.

Sie flogen mit dem Aiut Alpin Hubschrauber im Auftrag der Landesnotrufzentrale 118 insgesamt 414 Einsätze.

Der Großteil dieser Wintereinsätze betraf Verletze auf den Skipisten. Ansonsten handelte es sich vorwiegend Unfälle von Tourengehern, um Freizeit-, Arbeits- und Straßenunfälle, Suchaktionen sowie allgemeine medizinische Notfälle.

In Zusammenarbeit mit den Hundestaffeln des Finanzwache, der Polizei, des BRD und des CNSAS, die täglich am Helistützpunkt Pontives den Bereitschaftsdienst leisteten, wurden 14 Lawineneinsätze getätigt.

21 Tote in der Wintersaison 2015

Von den 414 Einsätzen wurden 397 in Südtirol, sieben im Trentino und zehn im Belluno absolviert.

Neben 259 Verletzten, 114 medizinischen Notfällen und sieben Unverletzten musste das Team des Aiut Alpin auch 21 Tote bergen.

Aufgeschüssselt nach dem Herkunftsland der geborgenen Personen stammtem 117 aus Südtirol, 101 aus dem restlichen Italien, 96 aus Deutschland und Österreich und 87 Personen aus Ländern, die noch nicht genannt wurden.

Der Aiut Alpin Dolomites wird am 13. Juni seine Sommertätigkeit wieder aufnehmen.

stol