Donnerstag, 28. September 2017

Aktion Rechtsextremer gegen Familie mit Migrationshintergrund in Rom

Es sollte das neue Zuhause für Vater, Mutter und Kind werden, dann standen Rechtsextreme vor der Tür: In Rom haben rund 30 Neofaschisten versucht, einer italienischen Familie mit Migrationshintergrund den Zugang zu einem Haus zu versperren.

Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge wurden mehrere Polizisten verletzt (Archivbild).
Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge wurden mehrere Polizisten verletzt (Archivbild). - Foto: © LaPresse

Offenbar wollten sie mit der Aktion am Donnerstag den Einzug verhindern. Es kam zu Zusammenstößen zwischen den Rechtsextremen – darunter Anhänger der Partei „Forza Nuova“ – und Polizisten, die mit Pflastersteinen beworfen wurden.

Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge wurden mehrere Polizisten verletzt. Medienberichten zufolge beteiligten sich auch Anwohner an dem Protest.

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi verurteilte die rechte Gewalt und nannte sie in einer Mitteilung „inakzeptabel“. Menschen einzubeziehen und sich an Recht und Gesetz zu halten seien „der Weg, um sich nicht im Dunkel der Intoleranz zu verlieren“, so Raggi. Sie sagte der betroffenen Familie ihre Unterstützung zu.

dpa

stol