Das Südtiroler Neujahrsbaby kam letztmals im Jahr 2022 im Bozner Krankenhaus zur Welt. Seit 2014 passierte dies insgesamt 5-mal: 2014, 2017, 2018, 2019 und eben 2022. Bekanntlich ist die Zahl der Neugeborenen in Südtirol generell rückläufig. Auch die Landeshauptstadt stellt da keine Ausnahme dar – ganz im Gegenteil.<BR /><BR />Eine Statistik der Gemeinde Bozen zeigt, dass auch in der einwohnerreichsten Stadt Südtirols jährlich immer weniger Kinder das Licht der Welt erblicken. Die Daten beziehen sich auf Neugeborene, deren Eltern in Bozen wohnhaft sind. <BR /><BR />Im Jahr 2023 erblickten insgesamt 795 „Bozner“ Kinder das Licht der Welt – im Jahr davor waren es noch 828. Im Corona-Jahr 2020 wurden in Moritzing noch 900 Babys auf die Welt gebracht, im Jahr 2015 waren es 958 – also 163 mehr als im Jahr 2023.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113528_image" /></div> <BR /><BR />Für das Jahr 2024 sind lediglich die Daten bis August aufgelistet – auch diese Zahlen deuten aber auf einen Rückgang hin. Zum Vergleich: In den ersten 8 Monaten des Jahres 2024 wurden 535 Neugeborene registriert, im Jahr 2023 waren es in diesem Zeitraum 534, in den Jahren davor 546 (2022), 556 (2021) und gar 638 im Jahr 2020. Diese Daten zeigen klar, dass sich immer weniger Menschen dazu entscheiden, Kinder zu bekommen – aus welchen Gründen auch immer.<BR /><BR />In den vergangenen 22 Jahren kamen in Bozen insgesamt 21.037 Kinder zur Welt (mit den ersten 8 Monaten des Jahres 2024 und seit Jänner 2002). Die meisten Neugeborenen erblickten dabei im Jahr 2014 das Licht der Welt – 1005 waren es an der Zahl. Der Monat mit den meisten Neugeborenen war der August 2004, als 118 Kinder auf die Welt kamen. Am wenigsten Kinder wurden dagegen im Jänner 2017 entbunden – da waren es gerade einmal 52 Neugeborene.