Sonntag, 29. März 2020

Alarmstimmung in New York

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat angesichts knapp werdender medizinischer Ausrüstung in der Corona-Krise Alarm geschlagen. Er könnte den reibungslosen Betrieb der Krankenhäuser nur für eine Woche garantieren, sagte er am Sonntag dem TV-Sender CNN.

In New York stößt man bald an die Grenzen, was das medizinische Personal anbelangt.
In New York stößt man bald an die Grenzen, was das medizinische Personal anbelangt. - Foto: © APA/afp / ANGELA WEISS
Dabei gehe es nicht nur um Masken, Schutzkleidung und dringend benötigte Beatmungsgeräte, sondern auch um medizinisches Personal.

Die Ärzte und Pfleger könnten im jetzigen Tempo nicht über Wochen weiterarbeiten und bräuchten Unterstützung.

„Hier in New York fühlt es sich wortwörtlich an wie zu Kriegszeiten“, sagte de Blasio.

Die Millionenmetropole New York an der US-Ostküste hat sich zum Zentrum der Pandemie in dem Land entwickelt. Mit mehr als 8 Millionen Einwohnern ist sie die größte US-Stadt und eines der kulturellen und finanzwirtschaftlichen Zentren der Welt.

Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen.

Alle Bürger sind aufgerufen, Zuhause zu bleiben, „nicht lebenswichtige“ Einrichtungen und Firmen sind geschlossen.

dpa/apa