von Micaela Taroni <BR /><BR />Der Skorpionfisch, auch Löwenfisch genannt, ist der neue Schreck der italienischen Fischer. Zuletzt wurde er unweit der sizilianischen Küste, sowie nahe der süditalienischen Regionen Apulien und Kalabrien gesichtet. Wegen seiner Gefräßigkeit verursacht er schwere Schäden. Denn der Skorpionfisch, der auch Indischer Rotfeuerfisch genannt wird, gilt als eine der invasivsten Arten der Welt. <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/hochgiftige-rotfeuerfische-in-kalabrien-gefaehrliche-petermaennchen-in-jesolo" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Bereits im vergangenen Jahr wurden einige Exemplare vor Kalabrien gesichtet.</a><h3> Tödlicher Schock möglich</h3>Im Mittelmeer gibt es keine natürlichen Feinde für diese Tiere. Er kann Millionen von Eiern legen. Seine Stacheln sind hochgiftig; es kann mitunter zu tödlichem allergischen Schock kommen . <BR /><BR />„In den italienischen Gewässern verbreiten sich immer mehr Arten, die nicht typisch für das Mittelmeer sind. Dies ist sowohl auf die steigenden Temperaturen als auch auf die wirtschaftlichen Aktivitäten des Menschen zurückzuführen“, erklärt der Meeresbiologe Claudio Brinati.<BR /><BR />Aus Prognosen italienischer Forscher geht hervor, dass sich der Skorpionfisch in 2 oder 3 Jahren in ganz Italien ausbreiten könnte. Wegen seiner Gefräßigkeit verspeist er im Verhältnis zu seinem Gewicht eine beträchtliche Menge an Fischen, eine Eigenschaft, die erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme des Mittelmeers haben könnte.<h3> „Pterois miles“</h3><Kursiv> „Pterois miles“</Kursiv> lautet der wissenschaftliche Name des Skorpionfisches, der wegen seiner bunten Farben bei Liebhabern der Taucherfotografie im Roten Meer gefragt ist. Dieser optisch wunderschöne Fisch ist ein aggressiver Räuber. Bis vor kurzem lebte er meist in Fels- oder Korallenriffen. Wegen der steigenden Temperaturen breitet er sich nun auch in den italienischen Gewässern aus. <BR /><BR />Die Blaukrabbe (<Kursiv>Callinectes sapidus</Kursiv>) hat in Italien schon Schäden von 100 Millionen Euro verursacht, indem sie Muschelzuchtanlagen zerstört, aber auch Austern, andere Krustentiere und Fische wie Seezunge und Meeräsche vernichtet hat.