Wegen des giftigen Gases, das in der Eishalle zur Herstellung des Eises verwendet wird, galt zum Übungszwecke „Alarmstufe 7“. Wie die Alarmpläne vorsehen, rückten für einen Chemie-Einsatz und bei Alarmstufe der Chemiezug des Bezirkes Eisacktals sowie die Feuerwehren von Brixen, Klausen, Milland und Vahrn aus. Zudem wurden der Bezirksfeuerwehrverband Eisacktal, der Rettungsdienst Weißes Kreuz, Notarzt und Rettungspfleger alarmiert.<h3> 10 „Verletzte“ geborgen</h3>Unter Leitung von Brixens Vizekommandant Hannes Egger begannen die Einsatzkräfte mit der Suche nach Personen in und rund um die Eishalle. Die Atemschutztrupps „retteten“ 10 Personen. Davon waren 2 schwer verletzt, weil sie mit der Säure bzw. deren Gase in Kontakt gekommen waren, 3 waren „mittelschwer-“ und 5 „leichtverletzt“. Die Rettungskräfte brachten sie in einen eigens dafür eingerichteten Behandlungsplatz, von wo die Rettungsteams sie nach der Triage in die Krankenhäuser transportierten.<BR /><BR /> Inzwischen lokalisierten und stoppten 2 Trupps in Chemikalienschutzanzügen den Ammoniakverlust.<BR /><BR />Gallery #DText/86-63851305 not found<BR /><BR />Mit dem Großraumlüfter wurde die austretende Gaswolke, mittels Wassersprühnebel, niedergeschlagen. Die angrenzenden Anwohner wurden von der Ortspolizei aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Drohne unterstütze die Einsatzleitung und überwachte das Geschehen in den Einsatzabschnitten. Mit ihr konnten die Einsatzkräfte auch nicht einsehbaren Arealteile mittels Wärmebildkamera kontrollierten.<BR /><BR />Verantwortliche der Gemeinde Brixen und der Techniker der Kälteanlage beobachteten die Übung. Der Betreuungszug Brixen versorgte nach der Übung die 120 Einsatzkräfte.<BR />