Dienstag, 17. Januar 2017

Alex Schwazers Dopingprobe wird in Italien nachkontrolliert

Wurde die Urinprobe, die der Geher Alex Schwazer am Neujahrstag 2016 in Kalch abgegeben hat, nachträglich manipuliert? Mit dieser Frage hat sich das Bozner Landesgericht am Dienstag befasst und beschlossen, dass die nötige Nachkontrolle nicht, wie von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorgeschlagen, in deren Labor in Köln zu erfolgen habe, sondern auf zweierlei Weise in Italien, und zwar im Labor der Carabinieri-Sondereinheit RIS in Parma und bei einem Chemie-Professor der Universität Turin.

Alex Schwazer (rechts) und sein Verteidiger Gerhard Brandstätter sind sich der Unschuld des Kalcher Gehers sicher.
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Alex Schwazer (rechts) und sein Verteidiger Gerhard Brandstätter sind sich der Unschuld des Kalcher Gehers sicher.

stol