Montag, 03. Februar 2020

Alfreider zur neuen Identitätskarte: „Ein Zeichen der Wertschätzung“

Ladinerlandesrat Daniel Alfreider nimmt Stellung auf das Fehlen der ladinischen Bezeichnungen auf der neuen elektronischen Identitätskarte.

Der nächste Schritt sei die Ausarbeitung der neuen elektronischen Identitätskarte.
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Der nächste Schritt sei die Ausarbeitung der neuen elektronischen Identitätskarte. - Foto: © Provinz Bozen

„Die Berücksichtigung der ladinischen Sprache auf der Identitätskarte, sei es auf Papier oder in elektronischer Form, ist ein wichtiges Anliegen unserer Sprachgruppe und das neuerliche Fehlen des Ladinischen ist ein Zeichen von geringer Wertschätzung gegenüber den Ladinern“, sagt Alfreider. In den vergangenen 12 Monaten konnte man zusammen mit dem ladinischen Kulturinstitut Micurá de Rü die Terminologien auf der Karte endgültig klären. Der nächste Schritt sei nun die Ausarbeitung der neuen elektronischen Identitätskarte, so Alfreider.

Für den ladinischen Landesrat ist die Berücksichtigung des Ladinischen ein Muss und ein Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung der ladinischen Sprache und Kultur sowie eine Bereicherung für die anderen Sprachgruppen in Südtirol.

„Es freut mich besonders, dass sich in den vergangenen Tagen so viele Leute gemeldet haben und damit hinter der ladinischen Identitätskarte stehen. Nun werden wir gemeinsam mit dem Innenministerium, dem Regierungskommissariat dem Gemeindeverband und allen Beteiligten alles in Kraft setzen, dass dieses bereits lang ersehnte Anliegen endlich Realität wird“, sagt Alfreider.

stol