„Freitags sind die Straßen am stärksten befahren und sonntags am wenigsten. Positiv ist, dass nur wenige Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt wurden“, fasst Gemeindeverkehrsreferent Ulrich Ladurner die Ergebnisse zusammen.„Für August ist eine weitere Verkehrszählung geplant. Anschließend sollen verkehrsberuhigende und verkehrsregulierende Maßnahmen realisiert werden“, kündigt Ladurner an. Josef Weingartner-Straße hat stärkste BelastungDurchgeführt wurde die Messung vom 23. bis zum 29. Januar 2012.Dabei wurden unter anderem das Gesamtverkehrsaufkommen, der Schwerverkehr, die Geschwindigkeit, der Durchzugsverkehr, die Dauer eines Stopps und die zeitliche Verkehrsverteilung erhoben. Das stärkste Verkehrsaufkommen gab es in der Josef Weingartner-Straße mit täglich 7000 Fahrzeugen je Fahrtrichtung und auf der Mebo bei der Brauerei Forst. Auffallend starken Verkehr gab es in den Morgenstunden vor dem Rathaus in Richtung Meran. In der Fraktion Oberplars beim Restaurant Wiedmair wurden 290 Fahrzeuge, teils mit überhöhter Geschwindigkeit, in beiderlei Fahrtrichtung festgehalten. Davon wurden 27 LKW in Richtung Vellau und 17 in Richtung Algund gezählt.In der Fraktion Mitterplars in der Alten Landstraße wurden täglich rund 2000 Fahrzeuge gezählt. Auffallend ist hier der starke Durchzugs- oder Pendlerverkehr in den Morgenstunden.In der Steinachstraße wurden in beiden Fahrtrichtungen rund 1500 Fahrzeuge gezählt. Außerhalb der Morgen-, Mittags- und Abendstunden konnte kein hohes Verkehrsaufkommen festgestellt werden. Am meisten Schwerverkehr (18 Prozent bzw. 410 LKW) wurde in der Alten Landstraße in beiderlei Fahrtrichtung vor der Pizzeria Löwen festgestellt.In der Peter Thalguter-Straße wurden täglich pro Fahrtrichtung 1700 Fahrzeuge mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h gezählt.In der Balthasar Leiter-Straße (100 bis 200 tägliche Fahrzeuge) und in der Brauhausstraße in der Fraktion Forst wurde im Januar ein ruhiger Verkehrsfluss festgehalten.Für die Fraktion Dorf wird es nach einer Basiszählung wegen der Vielzahl von Straßen eine genauere Messung geben, wonach genauere Zahlen vorliegen werden."Verkehr besser regulieren"„Nach der Erhebung aller Daten wird es Aufgabe der Gemeinde sein, das in den letzten Jahren erstarkte Verkehrsaufkommen besser zu regulieren. Unser Ziel ist weniger Belastung für die Einwohner, gute Erreichbarkeit der Betriebe und Verminderung von Wartezeiten sowie Förderung der gesunden und alternativen Mobilität“, so Gemeindeverkehrsreferent Ladurner.