Montag, 30. November 2020

Alkohol am Steuer: Ernste Konsequenzen

Auch wenn im Lockdown weniger Autos auf Südtirols Straßen fahren als normalerweise: Sicherer sind sie deshalb nicht. Besonders verheerend kann es sein, wenn sich jemand alkoholisiert ans Steuer setzt. Die Straßenpolizei hat nun einige angetrunkene Fahrer aus dem Verkehr gezogen.

Auch am nächsten Wochenende soll es vermehrt Kontrollen geben.
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Auch am nächsten Wochenende soll es vermehrt Kontrollen geben. - Foto: © Franco Ferrari
77 Verstöße hat die Straßenpolizei am Wochenende festgestellt. 11 Führerscheine hat sie eingezogen, 210 Punkte insgesamt abgezogen. 3 betrunkene Fahrer gingen den Ordnungshütern ins Netz.

Der erste, ein LKW-Fahrer, war am späten Freitagnachmittag auf der Staatsstraße bei Feldthurns unterwegs. Der 45-jährige Ungar hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut. Viel zu viel für einen Berufsfahrer, für die beim Thema Alkohol Null Toleranz gilt.

912 Euro muss der Mann berappen – auch, weil er die vorgesehenen Ruhezeiten nicht eingehalten hat. Wegen Fahrens unter Einfluss von Alkohol wurde er angezeigt. Deshalb droht ihm neben dem Entzug des Führerscheins eine beträchtliche Strafe.

Am Samstag stoppten die Ordnungshüter dann 2 angetrunkene Fahrer. Ein 40-Jähriger mit 0,55 Promille muss 544 Euro bezahlen und zwischen 3 und 6 Monaten auf seinen Führerschein verzichten. Ein 58-Jähriger, der auf der MeBo unterwegs war, hatte 1,5 Promille im Blut – 3-mal so viel, wie erlaubt. Auch er wurde angezeigt und muss mit 6000 Euro Strafe rechnen. Ihm droht außerdem bis zu einem Jahr Haft, der Entzug des Führerscheins für bis zu 2 Jahren und die Konfiszierung seines Autos.



stol