Montag, 13. März 2017

Allein zuhaus: Abbau zu großer Wobi-Wohnungen

Fast jede zweite Wohnung des Wohnbauinstituts (Wobi) ist, gemessen an den Familienmitgliedern, zu groß. Gar 73 Prozent der 5993 unterbelegten Wobi-Wohnungen werden von Rentnern bewohnt.

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Foto: © LPA

Den 275 älteren Sozialmietern, die Wohnungen bewohnen, die um 40 Quadratmeter und mehr zu groß sind, will das Wobi gezielt kleinere anbieten. Bei Ablehnung drohen Sanktionen.

Dass nahezu die Hälfte der Wobi-Wohnungen unterbelegt sind, hat laut Wobi-Präsident Heiner Schweigkofler mit dem demografischen Wandel zu tun. „Viele unserer Mieter sind alt“, so Schweigkofler.

Mit der geplanten Einführung der Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE) zur Berechnung der Sozialmieten sind besonders die Senioren in den Fokus gerückt. Denn mit der neuen Berechnungsformel soll in Hinkunft die Größe der Wohnung stärker ins Gewicht fallen.

lu

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Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol