Die Windböen der vergangenen Tage sind nicht nur lästig im Alltag, sondern machen derzeit vor allem Allergikern zu schaffen. Wie ein Blick auf die Messstationen des Landes zeigt, haben besonders Menschen mit Birkenpollenallergie derzeit zu kämpfen: So dominiert diese Pollenart in Bozen aktuell gemeinsam mit den Hopfenbuchenpollen. Etwas geringer ist die Pollenkonzentration in Schlanders, hier ist die Blüte noch etwas verzögert. In Bruneck hat die Birkenblüte noch nicht begonnen, Zypressengewächse fallen hier stärker ins Gewicht. „Mit der angekündigten Wetterlage über Ostern dürfte sich die Situation jedoch rasch verändern, sehr zum Leidwesen vieler Allergiker in Südtirol“, so Dr. Alberta Stenico vom Biologischen Labor in der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz.<h3> Wind wirbelt auf, Regen wäscht weg</h3>Wann die Pollensaison beginnt und wie lange die Belastung anhält, hängt stark von der Wetterlage und der jeweiligen Pollenart ab. Ob die Saison in diesem Jahr also intensiver ausfalle, lasse sich nicht eindeutig sagen. „Ausschlaggebend ist vor allem die Lufttemperatur“, betont Dr. Stenico. Auch der Wind spielt eine entscheidende Rolle. „Pollen sind wie kleine Kügelchen, die in der Luft schweben. Wind wirbelt sie immer wieder auf“, erklärt die Expertin. Für eine spürbare Entlastung sorgt hingegen Regen: „Er wäscht die Pollen aus der Luft“, so Dr. Stenico.<h3> Information als erster Schritt zur Prävention</h3>Um nichtsdestotrotz möglichst beschwerdefrei durch die Osterfeiertage zu kommen, empfiehlt es sich, den Polleninformationsdienst des Landes im Blick zu behalten. Dort erhalten Allergiker wöchentliche Pollenflugberichte sowie eine Vier-Tages-Prognose, die mit der Pollen-App auch auf dem Smartphone abrufbar ist. Diese liefert wichtige Hinweise und praktische Unterstützung für den Alltag mit Allergie.