Während der alljährlichen Vollversammlung im Hotel Sheraton in Bozen blickten sie auf ein ereignisreiches Jahr zurück. <BR /><BR />Erfreuliches ist bei den Zahlen der Mitglieder zu vermerken, diese sind im Steigen: Am Ende des Jahres 2024 waren es noch 617 Freiwillige, mittlerweile steht der Verein schon bei 650. Die Mitglieder verteilen sich im ganzen Land auf 21 Bergrettungsstellen und eine Höhlenrettungsstelle.<BR /><BR /> Präsident Alberto Covi eröffnete die Versammlung mit einem herzlichen Dank an alle Ortsstellenleiter für die hervorragende Arbeit, die insbesondere im vergangenen Sommer geleistet wurde. „Ihr leistet Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in unseren Bergen. Euer Engagement, ob bei Einsätzen, Übungen oder in der Organisation, ist von unschätzbarem Wert für die gesamte Bevölkerung“, sprach Präsident Covi seine Anerkennung an die Mitglieder aus.<h3> Insgesamt 1.189 Einsätze absolviert</h3>Übers Jahr mussten insgesamt 1.189 anspruchsvolle Einsätze absolviert werden: Im Zeitraum zwischen dem 1. Juni und dem 30. September rückten die Retter 742-mal aus. Von Jänner bis Ende Mai waren es insgesamt 447 Einsätze.<BR /><BR />Von diesen Einsätzen spielten sich mit 458 die meisten beim Wandern ab. 135-mal eilten die Retter verunfallten Skifahrern und Snowboardern zu Hilfe. Dazu kommen noch 119 Radunfälle. Weitere Einsätze gab es beispielsweise wegen Unfällen beim Klettern, Skitourengehen und Gleitschirmfliegen zu absolvieren. <h3> Von Jänner bis September 1.151 Personen gerettet</h3>Dabei wurden von Jänner bis Ende September 1.151 Personen gerettet, für 34 kam hingegen jede Hilfe zu spät. Die Nationalitäten der Personen in Not waren vielfältig, die meisten kamen jedoch mit 618 aus Italien. 292 von ihnen waren Deutsche und 30 Österreicher. Weitere Gerettete kamen beispielsweise aus der Schweiz, den USA, den Niederlanden, Frankreich und Tschechien. <BR /><BR />Zum Abschluss wünschte Präsident Covi allen Anwesenden eine unfallfreie und erfolgreiche Wintersaison. „Wir starten mit viel Motivation in den Winter. Bleibt gesund und kommt immer unversehrt von euren Einsätzen zurück.“ In den Wintermonaten werden die Pistenretter in etlichen Skigebieten Dienst leisten: Rittner Horn, Plose, Meran 2000, Schöneben, Langtaufers, Trafoi, Sulden, Watles, Pfelders, Sexten und auf der Grödner Pilat-Piste.