Dienstag, 27. August 2019

„Allianz für freien Sonntag“ stellt Aktion „Selbstverpflichtung“ vor

Die „Allianz für den freien Sonntag“ ist überzeugt davon, dass ohne politische Einflussnahme die Ökonomisierung der Sonn- und Feiertage fortschreiten wird. Deshalb engagiert sie sich seit 10 Jahren für arbeitsfreie Sonn- und Feiertage für das Gemeinwohl mit Aktionen zur Sensibilisierung sowie Treffen mit den politisch Verantwortlichen. Am Dienstag wurde die neue Aktion „Selbstverpflichtung“ vorgestellt. Das Wichtigste: 16 Landtagsabgeordnete verpflichten sich, für einen einkaufsfreien Sonntag einzutreten.

Immer mehr Geschäfte sind auch am Sonntag geöffnet. - Foto: DLife
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Immer mehr Geschäfte sind auch am Sonntag geöffnet. - Foto: DLife

Um zu einer befreienden Sonntagskultur zu gelangen, sind wirksame politische Maßnahmen nötig. Aus diesem Grunde wurden die Landtagsabgeordneten eingeladen, sich durch die Unterzeichnung einer „Selbstverpflichtung“ für die Anliegen der „Allianz für den freien Sonntag“ stark zu machen und sich für eine konsequente Eindämmung verkaufsoffener Sonn- und Feiertage einzusetzen.

Außerdem sollen sie mit der Selbstverpflichtung jenen persönlichen und institutionellen Einsatz garantieren, der für die Rückübertragung der Kompetenzen zur Regelung der Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen ans Land Südtirol notwendig ist.

16 Abgeordnete zum Südtiroler Landtag, unter ihnen auch Landeshauptmann Arno Kompatscher, beteiligen sich an der Aktion und haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, mit der sie sich für eine konsequente Eindämmung der verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage einsetzen.

Der Allianz gehören an: Diözese Bozen-Brixen, Katholisches Forum, Consulta delle aggregazioni laicali, Evangelisch-Lutherische Gemeinde, Rumänisch-orthodoxe Gemeinde, Gewerkschaften ASGB, AGB/CGIL, SGB/CISL, SGK/UIL, Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds).

stol

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