Der Freie Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber hat zum Thema bereits eine Anfrage im Landtag gestellt. <BR /><BR /><BR />Staudämme müssen rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr bewacht werden. Dafür werden Staudammwärter in Turnussen zu sogenannten Sonderbereitschaftsdiensten eingeteilt. <h3> 21,62 Euro Zulage statt bis zu 120 Euro </h3>Doch während Alperia diesen beispielsweise an der Stauanlage in St. Valentin auf der Haide oder der Stauanlage Schnalstal dafür eine Zulage von 30 Euro an Werktagen, 75 Euro an Samstagen und 120 Euro an Sonntagen bezahlt, haben ihre 18 Ultner Staudammwärter bis heute für die selben Dienste nur eine Zulage von 21,62 Euro bekommen.<BR /><BR />„Das kann doch nicht sein, dass ein und derselbe Betrieb für ein und dieselbe Aufgabe seinen Mitarbeitern unterschiedliche Zulagen bezahlt“, ärgert sich ASGB-Chef Tony Tschenett. <BR /><BR />Zumal die Ultner Staudammwärter auch noch bei den sogenannten Ersatzdiensten („Springerdienste“) finanziell schlechter gestellt sind als ihre Alperia-Arbeitskollegen an anderen Staudämmen, fordert er nun vehement eine Gleichstellung aller Mitarbeiter im Unternehmen.<h3> Forderung: Einmalzahlung rückwirkend für vergangene 5 Jahre </h3>Tschenett fordert zum einen die Gleichbehandlung aller Staudammwärter mit den gleichen Zulagen, und zum anderen, rückwirkend für die vergangenen 5 Jahre, die Differenz der nicht gewährten Sonderbereitschaftszulagen als Einmalzahlung. <BR /><BR />Je nachdem, wie viele solcher Dienste geleistet wurden, macht dies pro Wärter zwischen 10.000 und 12.000 Euro aus. Darüber hinaus fordert Tschenett für „seine“ Staudammwärter auch eine Rückzahlung für die ungleich abgegoltenen Springerdienste. <BR /><BR />„Für gleiche Arbeit muss es gleichen Lohn geben. Wir haben jetzt die Schlichtungsstelle angerufen. Sollte das ergebnislos bleiben, bleibt nur noch der Gang vors Arbeitsgericht“, stellt Tschenett klar. <BR /><h3> „Alperia gehört Land und Gemeinden und hatte einen Umsatz von rund 3 Mrd. Euro“ </h3>Der Freie Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber hat dazu bereits eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, denn „Alperia ist kein privater Konzern, sondern gehört dem Land und den Gemeinden und hatte in den letzten Jahren einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro.<BR /><BR /> Heuer wurde im wasserreichen ersten Halbjahr bereits das doppelte an Strom produziert wie gewöhnlich und bei den Gehältern der eigenen Staudammwärter wird so peinlich rumgeknausert? Das ist beschämend“, sagt er.