Mittwoch, 17. April 2019

Alperia: Krankenhaus Bozen angeschlossen

Ein strategisch wichtiger Abschnitt des neuen Fernwärmenetzes in Bozen ist rund um die Reschenstraße in Betrieb genommen geworden: Damit wurde auch das Krankenhaus der Landeshauptstadt an das Netz angeschlossen, das nun mit Wärme aus der Müllverwertungsanlage Bozen versorgt wird. Dies wurde bei der Pressekonferenz am Dienstag vorgestellt.

Mit dem Anschluss des Krankenhauses Bozen wurde ein weiterer Meilenstein im Ausbau des Fernwärmenetzes in Bozen erreicht.
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Mit dem Anschluss des Krankenhauses Bozen wurde ein weiterer Meilenstein im Ausbau des Fernwärmenetzes in Bozen erreicht. - Foto: © D

Die Fertigstellung dieser Ausbaustufe ist ein wesentlicher Schritt im Erweiterungsplan des Fernwärmenetzes von Alperia zur Verringerung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Bozen. 

Seit 2014 arbeitet Alperia Ecoplus, Betreiber des Fernheizwerks Bozen, am Ausbau des Fernwärmenetzes der Landeshauptstadt. Aktuell werden über das 28 Kilometer lange Netz mehr als 4300 Familien und Betriebe mit nachhaltiger und sicherer Wärme, hauptsächlich aus der Müllverwertungsanlage, versorgt.

Anschluss an das Krankenhaus der Landeshauptstadt

Allein im Jahr 2018 konnten dank des Fernwärmenetzes in Bozen und der Nutzung der Abwärme aus der Müllverwertungsanlage rund 13.300 Tonnen an Kohlenstoffdioxid -Emissionen eingespart werden.

Mit dem Anschluss des Krankenhauses Bozen wurde ein weiterer Meilenstein im Ausbau des Fernwärmenetzes in Bozen erreicht. Der Krankenhauskomplex wird mit etwa 8300 Megawattstunden belieferter Energie der größte Wärmeabnehmer sein. Dank dieses Anschlusses werden jährlich mehr als 1500 Tonnen Kohlenstoffdioxid -Emissionen eingespart.

Beitrag für den Umweltschutz

Für den Sanitätsbetrieb Südtirol ist das ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Zukunft und eine sauberere Luft. „Indem wir Fernwärme nutzen, leisten wir als Südtiroler Sanitätsbetrieb einen Beitrag zum Umweltschutz. Wer die Umwelt schützt, betreibt dadurch Klimaschutz - und schützt damit schlussendlich auch die Gesundheit der Bevölkerung“, so Florian Zerzer, Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes.

Künftig können auch die Fachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana sowie das Weiße und das Rote Kreuz angeschlossen werden. Damit können jährlich weitere 700 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden.

stol

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