<BR />Im Herbst soll nun alles anders werden. „Ab September haben wir genügend Fahrer und sind so für den Beginn des Schuljahres gut gerüstet“, erklärt Dibiasi gegenüber „Stol Plus“. <BR /><BR />„Der Fahrdienst für beeinträchtigte Schüler wird gemeinsam mit dem Verein Lebenshilfe durchgeführt, der seit Jahren mit dem entsprechenden Begleitdienst betraut ist und der auch in den schwierigsten Momenten des Übergangs vom alten zum jetzigen Dienstleister stets die größte Bereitschaft gezeigt hat, den Transport der Schüler zu garantieren“, so Dibiasi.<h3> „Wirtschaftliche Interessen sind da“</h3> 17 Eltern hätten eine öffentliche Petition im Internet gestartet, laut Dibiasi, um die Rücknahme des Zuschlages zu fordern, und sich beschwert, dass rund 290 Familien unter einer Reihe von Unzulänglichkeiten und Problemen, wie defekte Fahrzeuge, stornierte Fahrten oder Verspätungen leiden würden. „In Wirklichkeit gibt es sichere Beweise dafür, dass hinter der Petition die Interessen, vor allem wirtschaftlicher Art, der früheren Konzessionäre stehen, die mit allen Mitteln darauf bestehen, von der Provinz Bozen den Widerruf der Abtretung und die Vergabe an sie, Easymobil und Adlatus, zu erwirken“, sagt Dibiasi.<h3> „Bedingungen waren schwierig“</h3>In Vorgesprächen, die zwischen Alpin Bus und dem zuständigen Landesamt stattgefunden hätten, sei mitgeteilt worden, dass sich die damaligen Betreiber verpflichten würden, den Dienst bis zum Ende des Unterrichtsjahres zu erbringen. In einem internen Rundschreiben hätte adlatus laut Dibiasi dann die zuvor dem Land gegebene Zusicherung bestritten und den Mitarbeitern mitgeteilt, dass man den Dienst am 24. April einstellen werde. <BR /><BR />Somit sei Alpin Bus verpflichtet gewesen, den Fahrdienst ab 29. April zu aktivieren. „Bis zum Ende des Schuljahrs musste Alpin Bus den Dienst unter sehr schwierigen, weder vorhersehbaren noch normalen Bedingungen aufnehmen und verwalten. Tatsächlich war die Kehrtwende des alten Betreibers nicht normal, auch weil das Gesetz von ihm verlangt, den Dienst bis zur regulären Übergabe fortzuführen“, erklärt Dibiasi.<h3> Was er zu den über 140 Beanstandungen sagt</h3>Seit Alpin Bus den Fahrdienst übernommen hat, hat es 142 Beanstandungen Betroffener gegeben. „54 Prozent davon betraf Fragen rund um den Zeitplan für die Organisation des Begleitdienstes. Aufgrund fehlender Daten wurde er leider eingeschränkt“, so der Direktor. In 36 Prozent der Beanstandungen habe es sich um Verspätungen gehandelt, die in den ersten Tagen aufgetreten seien. Nur 10 Prozent hätten schwerwiegende Probleme betroffen, die durch höhere Gewalt aufgetreten seien (z.B. Verkehr, plötzliche Änderungen des Ziels usw.).