Die Ankunft der Alpini ist weiter reibungslos über die Bühne gegangen, das Zivilschutz-Lagezentrum verzeichnete nur in den Morgenstunden auf der Schnellstraße Mebo ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Viele Teilnehmer reisen offenbar mit dem Zug an, dementsprechender Betrieb herrschte am Bozner Bahnhof. Insgesamt sind heute 7000 Menschen mit der Bahn nach Bozen zum Festumzug angereist.Den ganzen Tag über ist die Landeshauptstadt am heutigen Sonntag Schauplatz des Höhepunktes des großen Alpinitreffens, des Festumzugs. Der erwartete Besucheransturm ist bisher zumindest auf den Südtiroler Straßen ausgeblieben. Bei der Lagebesprechung im Bozner Zivilschutzzentrum vermeldeten weder die Mobilitäts- noch die Sicherheits- und Gesundheitsexperten außergewöhnliche Vorkommnisse.Bisher sind etwa 400 Busse in der Landeshauptstadt eingetroffen, Staus und Verkehrsbehinderungen sind bisher ausgeblieben. Auch auf der Autobahn kommt es zu keinen Wartezeiten. Den Teilnehmern oder Schaulustigen, die es im Laufe des Tages noch nach Bozen zieht und die von Süden her anreisen, empfiehlt die Verkehrspolizei schon in Auer von der Autobahn abzufahren und über die Staatsstraße in die Landeshauptstadt zu reisen.Die Einsätze des Gesundheitsdienstes halten sich sehr in Grenzen. Bisher sind in den Erste-Hilfe-Stationen 300 Menschen versorgt worden, im Bozner Krankenhaus wurden in der Nacht auf heute Sonntag 20 Personen aufgenommen.