Beim Opfer handelt es sich um eine hellhäutige Frau im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Der Leichnam war an eine horizontale Stahlstange angebunden. Ein zufällig vorbeifahrender Radfahrer hatte die Tote gefunden und die Polizei verständigt. „Sie war nackt und an die Absperrstange gefesselt. Mit ausgestreckten Armen: so als wäre sie gekreuzigt worden“, sagte der Mann. Die Frau trug lediglich Schuhe, ihre Kleider wurden einen Kilometer weiter entfernt entdeckt. Die Todesumstände konnten noch nicht geklärt werden. Auf der Leiche wurden keine Spuren von Gewaltanwendung entdeckt. Das Todesopfer konnte noch nicht identifiziert werden. Vermutet wird, dass es sich um eine von einem Kunden ermordete Prostituierte handelt. Die Leiche wurde von einem Radfahrer entdeckt, der auf der Straße unter einer Überführung der Autobahn A1 unterwegs war. Hier verkehren oft Prostituierte, was zuletzt wiederholt den Protest der Bewohner der Umgebung ausgelöst hatte. Die italienischen Ermittler überprüfen nun, ob es Verbindungen zum Fall einer 46-jährigen italienischen Prostituierten gibt, die im März 2013 in derselben Gegend gefesselt, aber noch lebend gefunden wurde, nachdem ein Kunde sie vergewaltigt und ihrer Tasche gestohlen hatte. Die Ermittler wollen auch klären, ob die gekreuzigte Position, in der die Leiche der toten Frau gefunden wurde, eine symbolische Bedeutung hat. Die Leiche wurde einer Obduktion unterzogen.Die Sorge unter der Bevölkerung wächst, dass im Raum von Florenz ein Serientäter am Werk sei, der Prostituierte überfällt und tötet. Nach italienischen Medienberichten ist ein Raubmotiv auszuschließen, da bei der Leiche die Tasche und Geldbörse der Frau aufgefunden worden seien.mit