Mittwoch, 22. Juli 2020

Altdekan Noisternigg mit 85 Jahren gestorben

Am gestrigen Dienstag ist Altdekan Johannes Noisternigg im Alter von 85 Jahren gestorben. Am Freitag, 24. Juli, um 14.30 Uhr wird er mit einer Eucharistiefeier im Bozner Dom verabschiedet. Der Sterbegottesdienst findet am Samstag, 25. Juli, um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Meran statt.

Der beliebte Priester mit großer Ausstrahlung ist am Dienstag gestorben.
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Der beliebte Priester mit großer Ausstrahlung ist am Dienstag gestorben. - Foto: © eg - Erika Gamper
Johannes Noisternigg wurde am 16. April 1935 in Meran geboren und am Josefitag 1961 zum Priester geweiht. Nach den Kooperatorenjahren in Kastelruth (1961 – 1963) und Bozen (1963 – 1974) wurde er 1974 - ohne vorher Pfarrer gewesen zu sein - zum Dekan von Terlan sowie 1989 zum Dekan der Dompfarre Bozen ernannt und übernahm später zusätzlich auch die Pfarre von Karneid. Über mehrere Jahre hat er außerdem mit großer Freude Religionsunterricht erteilt. Im Schreiben, mit dem Bischof Wilhelm Egger den Verzicht auf die beiden Pfarreien bestätigte, heißt es: „Der Pfarrgemeinde warst Du ein guter Hirte, der die Menschen wirklich begleitet hat.“

Johannes Noisternigg war auch geistlicher Assistent der Vinzenzkonferenzen Südtirol (1990 – 2015), Beauftragter der Diözese für die Seniorenpastoral (2007 – 2016), Zentralpräses des Kolpingwerkes (2004 – 2018), Kaplan der Delegation Südtirols des Souveränen Malteser Ritterordens und Ehrenkanonikus an der Kathedrale von Brixen. Für seine Leistungen in den verschiedensten Bereichen der Pastoral hat Bischof Ivo Muser Johannes Noisternigg bei der Pastoraltagung 2019 mit der Ehrung für Verdienste in der Diözese ausgezeichnet.


Am Abend des 21. Juli ist Johannes Noisternigg in der Marienklinik in Bozen gestorben. Am Freitag, 24. Juli, um 14.30 Uhr wird er mit einer Eucharistiefeier im Bozner Dom verabschiedet. Der Sterbegottesdienst findet am Samstag, 25. Juli, um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Meran statt.





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