Wie alt waren die Unfallopfer, woher kamen sie und wie viele von ihnen überlebten den Unfall nicht? Antworten auf diese und weitere Fragen findet man in der interaktiven Grafik von s+.<BR /><BR /> Ein Vergleich zwischen 2023 und den Vorjahren zeigt, dass es die Menschen wieder vermehrt in die Berge zieht – und zwar zu allen Jahreszeiten.<BR /><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src=" https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="65a7dab6193cb30015c6afed" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = " https://view.genial.ly/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><h3> 25 Menschen starben beim Wandern </h3>Zwar zählte man 2023 mit 2179 verunfallten Personen, davon 1626 verletzt, deutlich mehr Unfälle in den Bergen als noch 2022 oder 2021. Aber sie betreffen nach wie vor stark dieselben Bereiche und Gebiete – jeder dritte Einsatz wurde im größten Bezirk, dem Pustertal, durchgeführt. <BR /><BR />Fast die Hälfte aller Unfälle passierten beim Wandern – und gerade unter den Wanderern zählte man die meisten Todesopfer (25 von insgesamt 68). Dass die Freizeitaktivitäten in den Bergen Südtirols das ganze Jahr hindurch attraktiv bleiben, zeigt sich auch daran, dass jeder 5. Unfall im Schnee passierte – und mit 7 die zweithöchste Zahl an Todesopfern unter den Skitourengehern verzeichnet wurde. <h3> Viele Lawineneinsätze – weniger Todesopfer als 2021 </h3>6 der 7 Skitourengeher starben unter Lawinen – letztere forderten aber insgesamt 8 Todesopfer, darunter auch 2 Wanderer und einen Alpinkletterer. Zwar hat sich die Zahl der Lawineneinsätze 2023 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, allerdings hat sie jene von 2021 nicht überschritten. Damals registrierte man ebenfalls 13 Lawineneinsätze, allerdings mit 25 genau 2 Todesopfer mehr als 2023. <BR /><BR />Ähnlich stabil bleibt auch die Altersverteilung der verunfallten Personen: Fast jede dritte war zwischen 40 und 59 Jahre alt. Der Detailblick auf die einzelnen Sportarten verrät aber, dass einige davon bevorzugt von jüngeren Menschen praktiziert werden – entsprechend niedriger ist der Altersschnitt der Betroffenen. So war die Hälfte aller verunfallten Kletterer im vergangenen Jahr zwischen 20 und 39 Jahre alt. <h3> Anteil an verunfallten Deutschen und Frauen im Sinken </h3> Der Anteil der Bürger der Bundesrepublik Deutschland, die in Südtirols Bergen verunfallten, ist mit 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte gesunken, während er bei den Italienern, die von außerhalb Südtirols kommen, von 35 auf 36 Prozent gestiegen ist. Der Anteil der Verunfallten, die in Südtirol wohnhaft sind, ist mit 21 Prozent gegenüber 2022 um einen Prozentpunkt gesunken. <BR /><BR />Im vergangenen Jahr sank auch der Anteil der Frauen unter den Menschen in Bergnot: 942, also 43 Prozent aller Verunfallten, waren Frauen – 2022 waren es noch 45 Prozent gewesen. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Verunfallten nach Geschlecht zeigt sich darüber hinaus, dass der Anteil der Männer, die sich beim Wandern und Skifahren verletzten, kleiner ist als jener der Frauen. <h3> Über 75 Prozent aller Unfälle beim Abstieg </h3>Bei Mountainbike ist der Prozentanteil auf alle Unfälle nach Sportart bei den Männern mit 8 Prozent doppelt so hoch als bei den Frauen. Weiters betrafen Arbeitsunfälle mehr als 12 Mal so viele Männer als Frauen. <BR /><BR />Schließlich zeigen die Statistiken, wie viele Unfälle sich beim Aufstieg und wie viele sich beim Abstieg ereigneten. Mehr als 3 Viertel aller Betroffenen verunfallten beim Abstieg, aber es gibt Ausnahme bei einzelnen Aktivitäten. So kam es auf Klettersteigen, beim Sportklettern, aber auch bei Hoch- und Gletschertouren häufiger beim Aufstieg zu Unfällen. Schließlich waren auch 54 Prozent aller Alpinunfälle auf Stolpern, Sturz bzw. Absturz und Ausrutschen zurückzuführen – dieser Wert blieb in den letzten Jahren stabil hoch.<BR />