„Da auch die Probleme überall sehr ähnlich sind, vor allem im Hinblick auf die zu erwartenden demografischen Entwicklungen, kann der Vergleich von Strategien und Maßnahmen hilfreiche Anregungen vermitteln“, unterstreicht der Verein. <BR /><BR /><BR />ASAA habe bereits am 2020 erschienen „Sprachleitfaden Demenz“ mitgearbeitet. Derzeit seien weitere Handreichungen in Vorbereitung, die in den letzten Jahren im Rahmen eines Erasmus+-Programmes behandelt wurden. Berlin übernahm die Patenschaft für das Thema „Jung an Demenz Erkrankte“, Luxemburg für die „Diversität in der Pflege“ und Liechtenstein für „Maßnahmen zu Betreuungs- und Pflegegeld“. <BR />„Diese Themen wurden nun abschließend in Bozen behandelt und bewertet. Sie werden demnächst publiziert“, so der Verein. <BR /><BR /><BR />„Um die Sitzungsarbeit etwas aufzulockern und durch praktische Angebote zu ergänzen, wurde eine Führung im Museion eingeplant, bei der die Kunstpädagogin Brita Köhler ausgewählte Exponate der Sammlung von Enea Righi erläuterte. Da sie auch Gruppen von Menschen mit Demenz durch die Ausstellungen begleitet, konnte sie von aufschlussreichen Erlebnissen und Reaktionen berichten.“ <BR /><BR /><BR />Der zweite Arbeitstag fand in der Melittaklinik statt, in der Forschung und Reha-Angebote auf dem neuesten Stand seien. Großes Interesse habe dabei Dr. Markus Paulmichls Vortrag über Pharmakogenetik hervorgerufen.<BR /><BR /><BR />Bei einem Arbeitsessen mit Soziallandesrätin Rosmarie Pamer, die sich derzeit besonders mit dem Thema des Betreuungs- und Pflegegeldes beschäftige, erklärten die Vertreter aus Luxemburg, Belgien und Liechtenstein ihre jeweiligen Einrichtungen und informierten sich über die lokalen Zentren. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1124298_image" /></div> Nach dem Arbeitsessen mit LRin Pamer (Mitte), v.l.: Edith Moroder, Matthias Brüstle, Denis Mancini, Lydie Diederich, Get Sanin, Luise Prossliner, Sabine Henry, Ulrich Seitz, Alexandra Kaiser