Beginn ist um 13.30 Uhr, das Ende ist für 17.30 Uhr geplant. Neben der Feuerwehr Bruneck nehmen zahlreiche weitere lokale Feuerwehren, das Weißen Kreuz, mehrere Notärzte, alle Polizeiorgane, der Südtiroler Sanitätsbetrieb, Bergrettung, Hundestaffeln, die Landesnotrufzentrale, das Heer sowie diverse weitere Landesämter an der Übung teil. Angenommen wird ein schwerer Zwischenfall mit weiteren Erignissen in der städtischen Tiefgarage, wobei das Gemeindehaus, das Hotel Post und mehrere Geschäfte betroffen sein werden. Geübt wird folgendes Szenario: Was anfangs "nur" ein schwerer Verkehrsunfall ist, wird sich durch eine Explosion, die ein Feuer auslöst, schlagartig ausbreiten, wobei ein weiterer Verkehrsunfall und andere Szenarien zur Verschärfung der Lage beitragen werden. Am Ende werden die Retter rund 30 Personen zu retten und zu betreuen haben, wodurch sich eine so genannte MANV-Situation (MANV = Massenanfall von Verletzten) ergibt. „Es war uns sehr wichtig, dieses Szenario konkret zu erproben, zumal es in Südtirol in dieser Form noch keine Übung gab und zum anderen unterirdische Bauwerke – egal ob Tiefgaragen, Tunnel oder ähnliches – die Einsatzkräfte immer vor besondere Herausforderungen stellen. Bei dieser Gelegenheit werden über 200 Retter mitten im Zentrum von Bruneck zum Einsatz kommen“, erklärte Reinhard Weger, Kommandant der Feuerwehr Bruneck, gegenüber STOL.stol