Freitag, 17. April 2015

Am Berg erfroren: Extrembergsteiger Edi Koblmüller und Begleiterin tot

Der Linzer Extrem-Bergsteiger Edi Koblmüller ist zusammen mit einer Bergkameradin am 5.047 Meter hohen Kasbek in Georgien verunglückt.

Foto: © STOL

Im April 2015 führte Koblmüller eine Gruppe bei einer Skiexpedition am Kasbek in Georgien. Die Gruppe geriet in einen Schneesturm, Koblmüller und eine Kameradin kamen dabei ums Leben.

Die beiden wurden Donnerstagnachmittag tot aufgefunden und mit einem Hubschrauber geborgen.

Die Bergspechte Outdoor-Reisen und Alpinschule Edi Kobblmüller GmbH in Linz bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“.

Edi Koblmüller nahm seit 1968 an zahlreichen Expeditionen in den Anden, Hindukush, Karakorum und Himalaya teil, dabei gelangen auch wichtige Erstbesteigungen und Erstbegehungen. Sein wichtigster Erfolg war 1978 die Erstbegehung der Südostwand des 8201 Meter hohen Cho Oyu zusammen mit Alois Furtner, die Besteigung erfolgte vollständig im Alpinstil. Er galt als einer der erfolgreichsten österreichischen Expeditionsbergsteiger.

apa

stol