Laut einer Umfrage des Linzer IMAS-Instituts trifft Amors Pfeil die Österreicher am ehesten im Freundeskreis: Rund 20 Prozent lernten ihre erste, 22 Prozent die aktuelle Liebe so kennen. <BR /><BR />Mehr als ein Viertel der Befragten sind noch mit ihrer ersten großen Liebe zusammen, jeder Vierte ist aktuell in keiner festen Beziehung, ergab eine aktuelle Umfrage angesichts des Valentinstags am Freitag.<h3> 17 Prozent lernen sich am Arbeitsplatz kennen</h3> Die erste Partnerschaft ergab sich für viele auch auf Partys (13 Prozent) oder durch die Ausbildung (10 Prozent), die aktuelle Liebe hingegen entflammte oft (17 Prozent) am Arbeitsplatz.<BR /><BR />Während bei den Älteren über 60 Jahren die erste Liebe über die Familie oder Nachbarn zustande kam (8 Prozent), nimmt bei den Jüngeren (16 bis 34 Jahre) das Internet bzw. Dating-Apps (8 Prozent) diesen Stellenwert ein, bei der Altersklasse über 35 Jahren fand so gerade mal 1 Prozent seinen Herzensmenschen.<h3> Ältere finden Liebe im Urlaub oder bei Hobbies</h3>Die aktuellen Partnerschaften entstanden in allen Generationen am häufigsten im Freundeskreis (20 bis 25 Prozent) und durch die Arbeit (16 bis 20 Prozent). Dann teilen sich die Altersgruppen: Bei den 16- bis 34-Jährigen folgen mit 12 Prozent Online- bzw. Dating-Apps, bei den 35- bis 59-Jährigen Partys und Feste (8 Prozent) sowie eine Bar, Dating-Apps oder Verein/Hobbys (alle 7 Prozent).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1128234_image" /></div> <BR /><BR />Wohingegen die Über-60-Jährigen ihren derzeitigen Lieblingsmenschen im Verein bzw. beim Hobby oder im Urlaub (je 8 Prozent) getroffen haben – Dating-Apps spielten bei ihnen gar keine Rolle.<h3> Deutsche Studie zeigt: Wenig Liebe fürs Online-Dating</h3>Trotz der weit verbreiteten Nutzung von Online-Dating würden mehr als drei Viertel der Internetnutzerinnen und -nutzer (78 Prozent) die Liebe lieber anders finden. Sie würden eine potenzielle Partnerin oder einen potenziellen Partner lieber offline „im echten Leben“ kennenlernen. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1128237_image" /></div> <BR />Dabei ist das Anbandeln online nicht unbedingt weniger erfolgversprechend als offline. Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzenden (53 Prozent) hat demzufolge bereits Erfahrungen mit Online-Dating gemacht. Und fast zwei Drittel (62 Prozent) derjenigen sind wiederum überzeugt, dass man so tatsächlich die große Liebe finden kann.<h3> Online die Liebe finden</h3>Tatsächlich lebt knapp ein Drittel der befragten Online-Daterinnen und -Dater aktuell in einer Partnerschaft, die durch eine Dating-Plattform zustande kam (30 Prozent). 28 Prozent geben an, schon einmal einen festen Partner oder eine feste Partnerin online gefunden zu haben – auch wenn die Beziehung mittlerweile nicht mehr besteht.<BR /><BR />63 Prozent der digital Datenden empfinden es als leichter, online zu flirten, als jemanden in der realen Welt anzusprechen – gut ein Viertel der Nutzer (28 Prozent) gibt an, gar nicht zu wissen, wie sie außerhalb des Internets neue Menschen kennenlernen können. „Online-Dating hat sich in allen Altersklassen als Standard zur Partnersuche etabliert“, so Leah Schrimpf, Leiterin Digitale Gesellschaft bei Bitkom.<h3> Vorsicht vor Fakes</h3>Mit Vorteilen, aber auch Gefahren: 63 Prozent der von Bitkom befragten Online-Dater sorgen sich, dass hinter einem Match womöglich kein echter Mensch, sondern ein KI-Chatbot steckt. „Wenn ein Match sehr schnell persönliche Daten erfragt oder rund um die Uhr in Sekundenschnelle antwortet, kann das auf eine automatisierte Betrugsmasche hinweisen. Ob menschlich oder automatisiert, man sollte beim Online-Dating immer aufmerksam sein, um nicht auf Fake-Profile hereinzufallen“, rät Schrimpf deshalb.