Montag, 18. Mai 2020

An der Coronavirus-Front geschützt

Der Eigenschutz ist das Um und Auf im Rettungsdienst und Krankentransport: Wie sich die Helfer des Weißen Kreuzes bei den Covid-19-Transporten vor dem Coronavirus schützen, erklärt Vizedirektor Reinhard Mahlknecht in der Montagausgabe der „Dolomiten“.

Bei Covid-19-Transporten rücken die Weiß-Kreuz-Helfer in einem Einweg-Vollschutzanzug aus, um nicht mit dem Coronavirus infiziert zu werden.
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Bei Covid-19-Transporten rücken die Weiß-Kreuz-Helfer in einem Einweg-Vollschutzanzug aus, um nicht mit dem Coronavirus infiziert zu werden. - Foto: © fm
Das An- und Ausziehen eines Einweg-Vollschutzanzugs erfolgt nach einem genau festgelegten Ablauf, der von Georg Rammlmair, dem Sanitätsdirektor des Weißen Kreuzes, genehmigt wurde.

Einzig die Langzeitmasken und die Schutzbrillen gehören nicht zum Einwegmaterial; sie müssen nach jeder Nutzung desinfiziert werden.

„Das Ausziehen des Schutzanzugs ist eine delikate Angelegenheit, weil man sich dabei mit dem Coronavirus infizieren kann“, betont Mahlknecht, der Einsatzleiter des Covid-19-Führungsstabes.

Die Kosten pro Tag für diese Einweg-Schutzausrüstung, die natürlich auch fachgerecht entsorgt werden muss, belaufen sich auf etwa 6000 Euro.




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fm