Sonntag, 18. März 2018

Andreas Rottonara zu Grabe getragen

Große Trauer in Corvara im Gadertal: Dort wurde am Samstag der 21-jährige Andreas Rottonara, Sohn des Bürgermeisters Robert Rottonara, zu Grabe getragen. Verwandte und Bekannte sowie Freunde der Familie blickten bei der Trauerfeier mit zahlreichen Tränen auf das Leben des viel zu jung Gestorbenen zurück.

Foto: DLife
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Foto: DLife

Andreas Rottonara hatte die Landeshotelfachschule in Bruneck absolviert und arbeitete als Koch im Hotel „Col Alt“. Neben seinen Kochkünsten liebte er es, in den Bergen zu sein. Besonders das Skifahren hatte es ihm angetan und er war dabei, sich zum Skilehrer ausbilden zu lassen.

Sein größter Traum wäre eine Weltreise gewesen, wie eine Verwandte erzählte. „Dazu hat er jetzt leider keine Möglichkeit mehr“, stellte ein Freund der Familie mit tränenerstickter Stimme fest. Während der Trauerfeier wurde ein Video abgespielt, in denen Andreas' Erlebnisse festgehalten wurden: Rottonara mit Freunden, am Meer, auf den Skiern, auf den Bergen ... Andreas Rottonara, wie er leibte und lebte.

Der junge Mann aus Corvara war am Mittwochnachmittag beim Vallon-Lift abseits der Skipiste von einer Lawine erfasst worden. Nach einer nächtlichen Suchaktion konnte der Leichnam erst gegen Mitternacht geborgen werden.

Andreas Rottonara hinterlässt seine Eltern Robert und Heidi sowie seinen Bruder Christian.

Z/ast

stol