Angezuckerte Berge, fallendes Laub und vor allem gesunkene Temperaturen – Südtirol darf den Herbst willkommen heißen.<BR /><BR />„Die Temperaturen in den kommenden Tagen entsprechen nun der Jahreszeit, sie werden sich im Süden bei 22 Grad Celsius und im Norden bei etwa 15 Grad einpendeln“, spezifiziert Landesmeteorologe Dieter Peterlin die zu erwartenden Tageshöchstwerte. <BR /><BR />Generell sei mit wechselhaftem Wetter und reger Abwechslung zwischen Sonne, Wolken und Niederschlägen zu rechnen, wobei uns der Wind auch noch am heutigen Montag um die Ohren pfeifen wird. Am Dienstag schwächt er sich ab, am Mittwoch soll er endgültig jegliche Kraft verloren haben.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1073064_image" /></div> <BR />Den Höhepunkt hatte der Wind am Samstag Abend erreicht: In Tallagen pfiff er am stärksten in Meran mit 86 km/h, in den Bergen wurden auf der Dannelspitz (2808 m) oberhalb Pfunders gar Spitzen von 151 km/h gemessen. Zugleich bekamen die Berggipfel ein frisches Winterkleid übergestülpt. <BR /><BR />Die dickste Schneeschicht mit 42 Zentimetern liegt laut Landeswetterdienst derzeit im Ahrntal. Doch auch in Proveis am Samerberg (2568 m) wurden 37 Zentimeter gemessen, während in Obereggen 27, auf der Seiser Alm 13 und am Teufelsegg in Schnals 12 Zentimeter von der weißen Pracht gefallen sind. Rund ein halber Meter Schnee zwang auch Hüttenwirt Lukas Lantschner, das Becherhaus (3195 m) früher als geplant zu schließen, wie er über die sozialen Medien bekanntgab. <BR /><BR /><BR /> „Das Tief mit den enormen Niederschlagsmengen war wieder von einer neuen Dimension“, meint Peterlin. Ihm zufolge ist für die kommenden Tage noch etwas Schnee am Alpenhauptkamm bis zu einer Höhe von 1500 Meter zu erwarten. Nach dem kurzen Vorpreschen des Winters zeige sich nun der Herbst mit Bedingungen, der durchaus der Norm entsprechen.