„Damals konnte kein Fehlverhalten vonseiten der Innsbrucker Klinik festgestellt werden und der Fall wurde nicht weiter verfolgt“, erklärte der landeseigene Krankenanstaltenbetreiber Tilak am Donnerstag in einer Aussendung. Zuvor hatte die Elternplattform Kinderklinik schwere Vorwürfe erhoben.„Aufgrund der heutigen, massiven Vorwürfe von Frau Fischer werden wir den Fall neu aufrollen und nächste Woche dazu Stellung nehmen, wenn wir die Vorwürfe untersucht haben und vonseiten der Eltern eine Entbindung von der Schweigepflicht erhalten haben“, hieß es in einer Stellungnahme der Tilak.In Österreich gebe es keine Ausbildung und kein Berufsbild der Kinderanästhesie. Die Tilak verfüge jedoch über eine „ausreichende Zahl von Anästhesisten“, die im Bereich der Kinderanästhesie über reichlich Erfahrung verfügten.Die Elternplattform Kinderklinik hatte zuvor die Tilak wegen fehlender Aufklärung und Nachsorge in einer Pressekonferenz kritisiert und Konsequenzen gefordert.Eine „unabhängige, externe Kommission aus dem Ministerium“ soll nun die publik gewordenen Fälle sowie die Tilak und ihren gesamten Verwaltungsapparat überprüfen, verlangte die Sprecherin der Elternplattform, Gabriele Fischer. apa