Das Auto erfasste ein Tier, das verletzt das Weite suchte.<BR /><BR />„Was es war, ist schwer zu sagen. Es kann ein Wolf, aber auch ein Goldschakal gewesen sein“, meint Jagdaufseher Andreas Gasslitter. Er war am Sonntag vor Ort und suchte nach dem verletzten Tier, fand aber nur Spuren im Schnee und ein paar Tropfen Blut. <BR /><BR />Gasslitter nahm eine Probe und übergab diese dem Aufseher des Amtes für Jagd und Fischerei. „Im Rahmen des Wolfsmonitoring sammeln wir Spuren, die dann ausgewertet werden“, sagt er. Die Blutspuren werden nun analysiert und geben Aufschluss darüber, um welches Tier genau es sich beim Zwischenfall am Panider Sattel gehandelt hat. <BR /><BR />Gasslitter hört immer wieder von Beutegreifern in der Gegend und stößt auch auf gerissene Wildtiere. Erst am Sonntag fand er nahe des Panider Sattels einen gerissenen Rehbock. „Es ist anzunehmen, dass ihn das Raubtier gerissen hat, das angefahren wurde“, sagt Gasslitter. Auch auf der Seiser Alm soll sich derzeit ein Wolf umtreiben. Es seien letzthin einige Risse verzeichnet worden. <BR /><BR />Bürgermeisterin Cristina Pallanch wurde vom Amt für Jagd und Fischerei über den Vorfall am Panider Sattel informiert. Laut Amt handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Wolf. „Es ist schon beunruhigend, wenn die Beutegreifer so nahe an die Siedlungen kommen“, betont Bürgermeisterin Pallanch. In der Nähe seien Höfe und Wohnhäuser und Kinder, die sich – morgens, wenn es noch finster ist – auf den Weg zur Schule machen.<BR /><BR />„Da ist es verständlich, dass sich die Eltern sorgen“, meint Pallanch. In dieser Situation seien viele Familien in den etwas abgelegenen Orten wie St. Valentin, St. Michael oder auch Runggaditsch. „Erst kürzlich erreichte uns ein Brief besorgter Eltern von St. Valentin“, sagt Bürgermeisteri Pallanch. Die Leute sorgten sich.