Donnerstag, 26. März 2020

Angehörige wurden erst nach Tagen über Tod einer Patientin informiert

Wie am Donnerstagabend bekannt wurde, hat es bei der Benachrichtigung von Angehörigen über den Tod einer 90-jährigen Patientin eine bedauerliche mehrtätige Verspätung gegeben.

Dem Krankenhaus Bozen ist ein bedauerlicher Fehler nach einem Todesfall unterlaufen.
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Dem Krankenhaus Bozen ist ein bedauerlicher Fehler nach einem Todesfall unterlaufen. - Foto: © shutterstock
Der Sanitätsbetrieb entschuldigt sich bei den Angehörigen und hat eine interne Klärung angeordnet.

Die 90-jährige Patientin befand sich in der Abteilung Medizin des Krankenhauses Bozen in Behandlung. Vor ihrer geplanten Entlassung wurde sie aufgrund der Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes auf die Geriatrie im Krankenhaus Bozen verlegt. Am Samstag verschlechterte sich der Zustand weiter, worüber die Angehörigen der Patientin in Kenntnis gesetzt wurden, heißt es in der Aussendung vom Donnerstag. Die Patientin verstarb in der Folge am späten Sonntagabend.

Nach Bekanntwerden des Vorfalles hat die verantwortliche Stationsleitung am Donnerstag sofort Kontakt mit der Familie der Patientin aufgenommen und das Bedauern sowie die aufrichtige Anteilnahme zum Ausdruck gebracht.

Angesichts der Tatsache, dass es bisher nie zu einem derartigen Versäumnis im Krankenhaus Bozen gekommen ist, ist dieses inakzeptable Ereignis in erster Linie der außerordentlichen Arbeitsbelastung und Stresssituation in der Abteilung Geriatrie in diesen Tagen geschuldet.


Die Direktion des Sanitätsbetriebes, die Ärztliche Direktion des Krankenhauses und der Primar der Abteilung Geriatrie entschuldigen sich bei der Familie und allen Angehörigen.

pm/zor