Laut dem Portal "schwaebische.de" wird der 37-jährigen Burger und ihrem 43-jährigen Lebensgefährten laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg ein gemeinschaftlich begangenes Verbrechen des Mordes zur Last gelegt.Die Indizien gegen die beiden hatten sich schon länger verdichtet. (Stol berichtete)Die Leiche von Peter Hilber war am 25. April in einem Abhang bei Pfunds im Tiroler Bezirk Landeck aufgefunden worden.Mord aus niederen Beweggründen und HabgierDie Staatsanwaltschaft geht von einem Mord aus niederen Beweggründen und Habgier aus. Peter Hilber soll der Beziehung und der Lebensplanung der beiden mutmaßlichen Mörder im Wege gestanden haben. Die Beschuldigten sollten zudem gehofft haben, an eine vermeintliche, doch nicht existierende Geldanlage Hilbers, zu kommen. Laut den gerichtsmedizinischen Befunden sei davon auszugehen, dass Burger und ihr Komplize am Tattag Peter Hilber zuerst mit einem Betäubungsmittel beziehungsweise Schlafmittel sedierten, ihm danach zahlreiche Schläge auf den Kopf mit einem kantigen Gegenstand zufügten und ihn schließlich mit einem unbekannten Werkzeug erdrosselt haben. Deshalb wird auch das Mordmerkmal der Heimtücke angenommen.Nachdem das Oberlandesgericht Stuttgart im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Haftprüfung Ende November den für die Fortdauer der Untersuchungshaft erforderlichen dringenden Tatverdacht bestätigt hat, bleiben die Tanja Burger und ihr Lebensgefährte weiterhin in Haft. Die Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens liegt nun bei der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ravensburg.schwaebische.de/stol